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Legierung

Legierungen werden erzeugt, indem zwei oder mehr chemische Elemente, von denen mindestens eines ein Metall ist, zusammengeschmolzen werden. Die so entstehenden Materialien weisen oft neue Eigenschaften auf, die denen der reinen Metalle überlegen sind, z.B. hinsichtlich Härte, Dehnbarkeit, Farbe oder Beständigkeit gegen Korrosion. Das Wort stammt ursprünglich von dem lateinischen Wort ligare und bedeutet zusammenbinden, verbinden oder auch vereinigen. Metalle werden nur selten in reiner Form verarbeitet. Von Bedeutung ist die Art der Legierung besonders für Allergiker. Mittlerweile gibt es spezielle nickelfreie Legierungen (z.B. Manganweißgold statt Nickelweißgold) aufgrund der zunehmenden Zahl der Nickelallergiker.

Platin - das wertvollste Edelmetall

Der Name leitet sich vom spanischen Wort platina, der Verkleinerungsform von plata (=„Silber“) ab. Es hat das chemische Zeichen: „Pt“, eine Dichte von 21.45 g/ccm und der Schmelzpunkt liegt bei 1.773°.

Platin

Platinringe | Platingranulat

Platin gilt als das edelste und kostbarste, aber auch als das teuerste Edelmetall. Es kommt sehr selten vor und ist schwer zu verarbeiten, allerdings hautverträglich und absolut anlaufbeständig. Selbst bei großer Hitze verzieht sich Platin nicht. Aufgrund seiner großen Festigkeit ist es sogar resistent gegen Säuren und Laugen.

Die bedeutendsten Platinvorkommen liegen in Südafrika und in Russland. Kleinere Mengen werden in Kanada und Südamerika gefunden. Etwa 10 Tonnen Erzgestein müssen abgebaut werden um eine Unze (31.1 g) Platin zu gewinnen. Platin kommt in der Natur meist in reiner Form vor.

Platin ist von größter Reinheit. Weltweit wird Platin-Schmuck in einem Legierungs-Feingehalt von 950/000 gehandelt, d. h. dass in der Legierung mindestens 95% Platin enthalten ist. Zusatzmetalle sind Kupfer, Palladium und Iridium. Aufgrund des hohen Reinheitsgehalts bleibt der Platinring immer glänzend und behält seine natürliche grauweiße Farbe.

Gerade also für Trauringe, die ja meistens immer getragen und nur selten abgenommen werden und für die Ewigkeit halten sollen, eignet sich das extrem widerstandsfähige und noch dazu absolut hautverträgliche Edelmetall Platin hervorragend.

Gold - der König der Metalle

In Ägypten – dem ältesten bekannten Goldland – war es schon 4000 v. Chr. bekannt. Damals galt Gold als das göttliche Metall, es war das Symbol der Sonne und galt ebenso als Zeichen des Wohlstandes der mächtigen Herrscher. Außerdem ist es eines der ersten Metalle, das von Menschen verarbeitet wurde. Folglich wird es auch schon jahrtausendelang zur Herstellung von Schmuck verwendet.

Aufgrund seiner Seltenheit, seiner wertvollen Eigenschaften, seiner Farbe und Wertbeständigkeit wird das Gold seit jeher hoch geschätzt und wird sogar „der König der Metalle“ genannt. Gold hat das chemische Zeichen „Au“, das für das lateinische aurum steht, eine Dichte (spezifisches Gewicht) von 19,3 g/ccm und einen Schmelzpunkt von 1.063°C. Zur Goldgewinnung ist ein sehr hoher technischer Aufwand erforderlich. Die auffallenden Eigenschaften des reinen Goldes sind die Anlaufbeständigkeit, die gelbrote Farbe, seine gute Polierfähigkeit, sein hoher Glanz und die außergewöhnliche Dehnbarkeit.

Da reines Gold bzw. Feingold sehr weich und somit äußerst kratzanfällig ist, wird es mit anderen Metallen wie Kupfer, Silber u. a. mit Palladium in verschiedenen Feingehalten legiert. Die geläufigen Legierungen haben einen Feingehaltanteil von 333, 585 und 750. Diese Zahlen geben den reinen Goldanteil in Tausendsteln an, d.h. beispielsweise 333/1000. Mittels der Legierungsmetalle, die dem Feingold hinzugefügt werden, entstehen die verschiedenen Farbabstufungen Gelbgold, Weißgold und Rotgold.

Trauringe aus Gold

Gelbgold

Gelbgold ist der Originalfarbe des reinen Goldes am ähnlichsten. Es entsteht, indem üblicherweise 3/4 Teilen Gold ungefähr zu gleichen Teilen Kupfer und Silber beilegiert werden. Das Verhältnis von Feingold mit Silber und Kupfer beeinflusst die Farbe: mit abnehmendem Goldgehalt reduziert sich auch die Tiefe des Gelbtons sehr schnell. Die Tönungen und Farbintensität können prinzipiell stufenlos und beliebig variiert werden. Somit kann ein hellgelb mit sichtbarem Silberanteil bis hin zu einem gelborange erzielt werden.

Aufgrund seiner Ähnlichkeit zu reinem Gold ist Gelbgold die beliebteste unter den Goldfarben.

Weißgold

Weißes Gold an sich existiert nicht. Weißgold ist eine Legierung, die zu 750 Tausendsteln aus Gold besteht und deshalb naturgemäß gelb sein müsste. Um die weiße Farbe zu erlangen, muss also mit anderen Metallen legiert werden. Anfänglich wurde meist Nickel dafür verwendet. Da Nickel aber allergische Reaktionen verursachen kann, wird es mittlerweile eher weniger eingesetzt. Anstelle dessen wird die Legierung mit Mangan oder Palladium durchsetzt. Während Mangan einen leichten Gelbstich bewirkt, beseitigt Palladium diesen und das Schmuckstück wird dunkler. In diesem Fall wird es auch „Graugold“ genannt.

Um den gelblichen Schimmer bzw. dunkleren Ton wegzubekommen, wird der Schmuck rhodiniert, wodurch die Oberfläche strahlend weiß und gleichzeitig härter und damit auch kratzfester wird. Dieser Rhodium-Überzug nutzt sich im Laufe der Zeit ab. Bei einem Ring nutzt sich die Rhodinierung durch die stärkere Beanspruchung natürlich wesentlich schneller ab, wie bei beispielsweise einer Brosche. Das Weißgoldschmuckstück kann aber beim Goldschmied bei Bedarf erneut rhodiniert werden und so seinen Glanz zurückerhalten.

Rotgold

Rotgold entsteht, indem dem Gold vorwiegend Kupfer - und eventuell etwas Silber, was die Verarbeitung erleichtert - beilegiert wird. Dem hohen Kupferanteil ist auch die namensgebende rote Färbung und die Härte des Materials zuzuschreiben. Der Farbton des Rotgolds ist kupferähnlich.

Je nach Region werden bestimmte Goldfarbtönungen bevorzugt, im Osten und Süden Europas sind beispielsweise eher die dunkleren und farbstarken rötlicheren Goldlegierungen beliebt.

Silber - strahlende Reinheit

 

Schon 300 v. Chr. wussten die Ägypter das weiße Edelmetall zu schätzen. Silber war in der Antike das wichtigste Metall für Münzen. Da Silber teilweise rarer als Gold war, gab es Zeiten in denen Silber einen größeren Wert hatte als Gold. Mit der Entdeckung der Silberminen in Peru und Mexiko gelangten dann große Mengen des Edelmetalls nach Europa.

Silber

In der Natur kommt Silber gediegen (rein) vor, aber auch legiert mit anderen Metallen, wie z.B. Gold, Kupfer, Wismut etc. Silber wird hauptsächlich mit Kupfer legiert.Das chemische Zeichen für Silber lautet „Ag“, was für das lateinische Argentum steht. Es hat eine Dichte von 10,50 g/ccm und der Schmelzpunkt liegt bei 960°. Silber ist ein weißes, sehr dehnbares Metall. Es übertrifft alle anderen Metalle an Helligkeit der Farbe, Wärmeleitfähigkeit und Reflexionsvermögen.

Silber oxidiert nicht an der Luft, verbindet sich aber leicht mit dem Schwefelwasserstoff der Luft, woraufhin sich auf der Oberfläche des Silbers eine Schicht von Schwefelsilber (Schwefelsulfid) bildet. Daraus resultiert dann die Schwärzung bzw. das Anlaufen des Silbers. Da sich Feinsilber aufgrund seiner weichen Beschaffenheit nur schlecht als Werkstoff eignet, wird gerade auch für die Schmuckherstellung hauptsächlich mit Kupfer legiert. Vorwiegend wird Sterling- bzw. 925er-Silber dafür verwendet, d.h. dass die Legierung eine festgelegte Feinheit von 925 auf 1000 Teilen besitzt.

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